Professionalität der Ausbildenden - Fortbildungskonzept


Ein wichtiger Baustein für die Qualitätsentwicklung und –sicherung am Studienseminar Lüneburg für das Lehramt an Gymnasien sind seminarinterne Fortbildung für die Ausbildenden. Leitgedanke des Konzeptes sind die drei Kernaufgaben der Ausbildenden: Beraten (im Kontext von Unterrichtshospitationen), Ausbilden (im Kontext von Seminarveranstaltungen) und Bewerten/Prüfen (im Kontext der Staatsprüfung). Die Erfüllung dieser Aufgaben verlangt neben Beratungs- und Bewertungskompetenzen ein hohes Maß an personalen, fachlichen, didaktischen und diagnostischen Kompetenzen. Das Fortbildungsangebot ist bedarfsorientiert nach den Anforderungen der APVO in Abstimmung mit den beruflichen Interessen der Ausbildenden. Der Fortbildungsbedarf ergibt sich dabei insbesondere aus folgenden Quellen:

  • Aktuelle politische Vorgaben
  • Evaluation der Ausbildung
  • Qualitätsmanagement
  • Technischer Fortschritt
Auf der Grundlage des ermittelten Fortbildungsbedarfs finden im ersten Quartal des Jahres Abstimmungen zwischen den Ausbildenden und der Seminarleitung statt. Ziel dieser Abstimmungen ist es, den Bedarf zu priorisieren und das Modell der Umsetzung festzulegen. Für die Umsetzung gibt es zwei Säulen:
  1. Fortbildungstag für alle Ausbildenden des Studienseminars Lüneburg für das Lehramt an Gymnasien (Haupthaus Lüneburg und Außenstelle Uelzen)
  2. Fachbezogene Fortbildungen der Ausbildenden (Fortbildungsdienstreise im Inland, die ausschließlich im dienstlichen Interesse der Ausbildung liegt)
Die konkrete Verfahrensweise ist in der Prozessbeschreibung niedergelegt.